Erinnerung

Februar 17, 2009

Erinnerung

die zeit ist gekommen

da es keine zeit mehr gibt

und sichtbar wird

was bleibt

ist

unsichtbar

K.

 

 

 

beate-ahrens-2008kl1

Corinna Beate Ahrens

24.September 1949 – 4.Januar 2009

 

Nie war der Schatten

eines geliebten Baumes

lieblicher.

G. F. Händel

 

25.Oktober

Oktober 25, 2008

Hans- Dieter Zeidler

 

19.Januar 1926 – 25.Oktober 1998

 

 

Bild: Leonard Zubler

Jan Mühlendyck
24.Oktober 1961

Lieber Jan!
Ganz herzliche Grüße aus Bremen für Dich!
Melde Dich doch mal :-)

 

Hier kommt die Sahne!

Helma-Louise Schlögl

* 30.September 1958

 

Benedict Freitag

* 30. September 1952

 

Sebastian Zeidler

* 30. September 1959

 

 

 

Hoi Steven!

  

Hoi Maaike!

Gefeliciteerd met je verjaardag!

 

 

 

Maja Sibille Käthe Smits

geb.Zeidler

* 10.September 1943

 

Gelukkige verjaardag lieve Maja!

 

Arie Abram Huibert Smits

September 9, 2008

 

Arie Abram Huibert Smits

9.September 1934 – 16.März 2004

 

Hoi Smits in Amsterdam!

September 5, 2008

Liefste mijnheer Jeroen,

Gefeliciteerd met je verjaardag!

Veel geluk! Veel plezier!

Hartelijk gefeliciteerd!

lieve groeten – doei en tot straks!

van jullie Kathinka!

 

 

Happy Birthday dear Thea!
Best wishes for a wonderful day are flying all over the ocean right to west end avenue…
the telephone call will follow immediately…just take your time to read this outstanding birthday poem before…

Wenn Du nicht gekommen wärst
vor ganz genau 86 Jahren,
dann wärn wir durch die ganze Welt
von Ort zu Ort gefahren.
Wir hätten überall gesucht
am Nordpol bei den Bären
und auch am Südpol, wo wir fast
im Eis erfroren wären.
Im Dschungel hätten wir gefragt
bei Tigern und Giraffen,
ob Dich jemand gesehen hat.
Und all die frechen Affen,
die hätten wir mit Apfelmus
und Himbeereis bestochen
und wären nicht nach Haus gefahrn
für viele, viele Wochen.

Zum Glück hast Du uns das erspart
und bist geboren worden.
Und dafür kriegst Du heut von uns
einen Geburtstagsorden!

…and if this is not enough, just take a look at one of our most wonderful Poets, singing a duet with himself, which you might love, as you are a fan of big opera…

Love! Ginger and K.

Spuren

Juni 15, 2008

Alles ist gut – eigentlich.
Wir leben!
Da ist die Familie, da sind Freunde.
Wir haben ein Dach überm Kopf.
Wir haben zu Essen und zu Trinken und sogar ein Bisschen Tabak.
Die Tage sind erfüllt und gehen dahin und manchmal fragt man sich, wie es möglich ist, dass alles so gut geht.
Und dann gibt es Tage, da ist auch alles gut, nur etwas stimmt nicht so ganz, und man weiß gar nicht wirklich, was – eigentlich.
Wenn man Glück hat, an solchen Tagen, kommt irgendwann, vielleicht am späten Abend, ein Gedanke, ein Hauch, der unverhofft eine Spur legt, eine Erinnerung erweckt, an etwas, das lange schon da war, und das man vergeblich, im Rauschen der Tage, lange Zeit schon, unbemerkt von sich selbst, gesucht hatte…

„Das Wesentliche legt immer nur Spuren. Wer dahinter schauen will, endet da, wo er zu suchen begann.“ S.C.Blossom

In Erinnerung an Oma Wode, Oma Käthe und an Mutti!

Abendlied

Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar;
Der Wald steht schwarz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille,
Und in der Dämmrung Hülle
So traulich und so hold!
Als eine stille Kammer,
Wo ihr des Tages Jammer
Verschlafen und vergessen sollt.

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
Und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
Die wir getrost belachen,
Weil unsre Augen sie nicht sehn.

Wir stolze Menschenkinder
Sind eitel arme Sünder
Und wissen gar nicht viel;
Wir spinnen Luftgespinste
Und suchen viele Künste
Und kommen weiter von dem Ziel.

Gott,laß uns dein Heil schauen,
Auf nichts Vergänglichs trauen,
Nicht Eitelkeit uns freun!
Laß uns einfältig werden
Und vor dir hier auf Erden
Wie Kinder fromm und fröhlich sein!

Wollst endlich sonder Grämen
Aus dieser Welt uns nehmen
Durch einen sanften Tod!
Und, wenn du uns genommen,
Laß uns in Himmel kommen,
Du unser Herr und unser Gott!

So legt euch denn, ihr Brüder,
In Gottes Namen nieder;
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott! mit Strafen,
Und laß uns ruhig schlafen!
Und unsern kranken Nachbar auch!

Matthias Claudius