Weltweite Geburtstagsgrüße an weltweit beheimatete Autorin, Schauspielerin und Freundin!

Juni 25, 2008

Dagmar Papula
Autorin und Schauspielerin

Geboren 1947 in Düsseldorf
Österreicherin
Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum
Theaterstationen:
Schauspielhaus Bochum, TAT Frankfurt, Staatstheater Stuttgart, Schauspielhaus Düsseldorf, Staatstheater Wiesbaden, Freie Volksbühne Berlin, Neumarkttheater Zürich

1983-2001 Gründungsmitglied der bremer shakespeare company

Preise:
1988 Literaturförderpreis des Landes Bremen
1988 Förderpreis der Akademie der Künste in Berlin
1999 Deutscher Kritikerpreis
2001 Sonderpreis der INTHEGA

2001 Gründerin von SHAKESPEARE und PARTNER
Gespielte Rollen (Auswahl):
Elsie in „Sonntagskinder“ von Gerlind Reinshagen, Regie: Horst Siede (Theater heute: Schauspielerin des Jahres 1977)
Emilia in „Emilia Galotti“ von Lessing, Regie: Andrea Breth
Katharina in „Der Widerspenstigen Zähmung“ von Shakespeare, Regie: Norbert Kentrup (Fernsehaufzeichnungt 3sat)
Cleopatra in „Antonius und Cleopatra“ von Shakespeare, Regie: Norbert Kentrup (Theater heute: Schauspielerin des Jahres 1992)
Paula in „Ich, Paula, Paula Becker, Paula Becker-Modersohn“ von Dagmar Papula, Regie: Norbert Kentrup (Fernsehaufzeichnung 3sat)
Karoline von Günderrode in „Wo ich die Welt anseh, möcht ich sie umdrehen“ von Dagmar Papula, Regie: Norbert Kentrup
Apemantus in „Timon von Athen“ von Shakespeare, Regie: Vera Sturm
Malvolio in „Was Ihr wollt“ von Shakespeare, Regie: Vera Sturm
Bettina von Arnim in „Die Brüder Grimm“ von Dagmar Papula, Regie: Jürgen Kloth
Stücke:
Ich, Paula, Paula Becker, Paula Becker-Modersohn (wurde ins Englische übersetzt, diente als Vorlage für einen Film, wurde als Hörspiel von mehreren Sendern ausgestrahlt und kam als Hörbuch heraus. Gastspiele u.a. in Österreich, Belgien, Finnland, Estland)
Kopfkrieg
Rochade
Wo ich die Welt anseh, möcht ich sie umdrehen (Literaturförderpreis des Landes Bremen. Wurde ins Französische übersetzt)
Flussaufwärts
Unter dem Glück
Milena. Wie ich dich fand ist kein Wunder
Taru
Heinrich Heine, die Dame und der Tod (wurde ins Italienische , Schwedische und Finnische übersetzt. Gastspiele u.a. in Italien, Dänemark, Schweden, Finnland, Estland, Lettland)
Engel im Zug (wurde ins Englische übersetzt)
Die Brüder Grimm (Gastspiele u.a. in Finnland, Estland, Bulgarien, Schweiz und Russland. Einladung zum Impulse Festival 2001)
Die Komikerin
1998/99 “ writer in residence“ in Toronto

Eine literarische Dokumentation über die Cree Indianer Sieben Tage in Attawapiskat
Die Kurzgeschichte Eine blutflüssige Frau wurde vom Norddeutschen Rundfunk gesendet.
Verlage:
S.Fischer Verlag
Berliner Aufbau Verlag/Audio Verlag
Litag Verlag
Klaus Kellner Verlag

Ganz neu erschienen:

Weiter als die Fremde
Der Roman über ein ungewöhnliches Leben für das Theater Shakespeares

Zwei nicht mehr ganz so junge Abenteuerlustige lassen sich von ihrem selbst gegründeten Theater beurlauben. Das Fernweh treibt sie nach London. Dort spielt Arthur den »Shylock« in Shakespeares neuem Globe Theater. Ihre Rolle wird es plötzlich, entwurzelt und überflüssig geworden in einer von Fremden übersättigten Gesellschaft, ausschließlich ihn zu bewundern. Das unfreiwillige Frauenschattendasein verursacht Turbulenzen.

Aber das Glück kehrt zurück, als beide nach Toronto weiterziehen. »Where are you coming from«, wird hier gefragt und sie werden willkommen geheißen mit der Aufforderung, nicht ihre Wurzeln zu vergessen. Selbst in der Eiswüste hoch oben am Hudson Bay bei den CreeIndianern erfahren sie bei minus 48 Grad, was es heißt, beschützt zu sein.

Nach anderthalb Jahren Abwesenheit freut sich Arthur auf seine Heimat. Sie aber ahnt, dass ihr Versprechen, wiederzukehren, leichtfertig war. Die Rückkehr kommt einem Desaster gleich. Das einst so vertraute Theater spuckt sie aus wie etwas, das nicht mehr kompatibel sein darf.

Aber manchmal, wenn alles zusammenkracht, ist erst die Chance gegeben, dass sich eine unbekannte, anderer Zukunft ergibt, die zunächst sich vorzustellen noch nicht möglich war.

Der Roman ist eine Reise ins Ich. Oder er ist eine Liebeserklärung an das Londoner Globe. Oder an die Weite Kanadas, räumlich und geistig gesehen. Auch geht es in ihr um die Trauer und den Verlust eines Theatertraums. Und um Ehrgeiz und Intrige. Aber vor allem um die Fragen:

Was ist Heimat? Was ist Fremde? Und was ist daran Fiktion und was ist Wahrheit? (Kellner Verlag)

Herzlichen Glückwunsch und einen wunderschönen Tag, wünschen wir Dir, liebe Dagmar!

 

Eine Antwort to “Weltweite Geburtstagsgrüße an weltweit beheimatete Autorin, Schauspielerin und Freundin!”

  1. Harals, Charlotte & Judith said

    Liebe Dagmar,

    aus eurer fernen geliebten Heimat, aber auch aus aller Welt senden wir dir die liebsten Grüße zum Geburtstag.

    Alles Liebe
    Harald, Charlotte & Judith

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