HackMack!

 

 

 

 

Fundstück:
…noch ein Hackmack – für Maja!
100 g Matjesfilet,in feine Streifen geschnitten
150 g Rinderhack 
1  hart gekochtes Ei,gehackt
2 EL Tomatenmark 
  Salz und Pfeffer 

Alles miteinander vermischen und mit saurer Gurke und Zwiebelringen garniert auf Knäckebrot genießen!
PS.LuWoS!bitte das posting nicht falsch verstehen! 🙂

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Liebe Maja!
Hier die kleine Geschichte von der wir sprachen.
Geschrieben für das von Helma-Louise Schlögl gegründete Netzwerk Evas-Rippe im Jahe 2006.

 
Etwas aus dem wundersamen Leben der Sweet Cherry Blossom

Sweet Cherry Blossom war weit, weit fort – tief versunken in der kleinen Welt ihres Lebens und insbesondere gerade damit beschäftigt die Antwort auf eine wichtige Frage zu finden, als es im Treppenhaus einen gewaltigen Schlag tat.
So laut, so erschütternd, daß sie von ihrem kleinen Sessel rutschte und sich das Stückchen Schokolade, welches sie irgendwann versonnen in ihren Mund gelegt hatte um es langsam, so langsam wie möglich darin zerfließen zu lassen, erschrocken zusammenzog .
Die in ihrem Inneren grad wohl sortierten Gedanken und Erinnerungen purzelten ganz und gar durcheinander und wirbelten im Kreis herum!
Sie wurden zu leuchtenden Farben, mal neblig sanft, dann wie Wolken und nun wieder vollkommen klar, fast durchsichtig und so von Licht durchflutet, daß es nichts Anderes mehr gab, als nur Dieses!
Und mehr noch – wundersame Klänge erfüllten sie, und es gesellte sich etwas Erstaunliches hinzu: ein unbekannter, abenteuerlicher Duft von neuen Welten!
Sweet Cherry Blossom war eine unscheinbare, einfache Person.
Sie lebte ihr Leben mit Andacht und Etwas in ihr war auf natürliche Weise einverstanden mit dem, was das Leben ihr bot oder ihr abverlangte.
Äußerlich betrachtet, erschien sie wohl eher in Grautönen.
Es gab jedoch in ihrem Inneren ein wohlbehütetes Zimmer, darin war sie pastellfarben.
Sie wußte das, und es beruhigte sie, nur warum es so war, wußte sie nicht.
Sie arbeitete im Schichtdienst und das bedeutete, daß sie ein eher einsamer Mensch war.
Wenn die Anderen sich trafen um ins Kino zu gehen oder Kegeln oder Pizza zu essen, war Sweet Cherry Blossom entweder bei der Arbeit oder auf dem Wege, oder sie schlief.
In ihrer kostbaren, anderen vielleicht einsam erscheinenden freien Zeit, liebte sie es, Bücher zu Lesen oder über das Gewesene nachzudenken oder einfach nur dazusitzen und der Stille zu lauschen.
Es war so Vieles zu betrachten und bedenken auf der Welt, daß sie eigentlich nichts vermißte.
Die Frage, die nun in ihr Leben getreten war, hatte ihre Großtante zum gemeinsamen Frühstück mitgebracht.
Sie war ihre letzte noch lebende Verwandte und überhaupt fast der einzige Mensch den sie neben der Arbeit ab und zu sah.
Cherry, hatte sie zu ihr gesagt, es wird Zeit, meine schöne Kirschblüte, daß du dich einmal umsiehst – nach einem netten Mann, damit du nicht so alleine bist, wenn ich fort bin!
Hast du schon darüber nachgedacht, wie es um die Liebe in deinem Leben steht?
Dann war sie aufgestanden und gegangen.
Wie es um die Liebe in meinem Leben steht!
Diese Frage in sich bewegend, hatte sie sich, ein Stückchen Schokolade in der Hand, auf ihren Sessel sinken lassen.
Die Liebe .
Wo fing sie an, die Liebe?
Einmal, sie war vielleicht drei Monate alt, hielt ihr Vater sie auf dem Arm und er pustete zärtlich in ihre Stirnhaare.
Ihr wurde ganz heiß und andächtig und sie holte tief Atem.
Etwas Segensreiches breitete sich über ihr aus und es erwachte etwas Unbegreifliches in ihr.
Als dann ihre Mutter noch zu lächeln begann und einen zärtlichen Blick erst zu ihrem Vater und dann zu ihr warf, überwältigte sie ein Juchzen und Lachen und da war es um sie geschehen.
Da war ihr zum ersten Mal die Liebe begegnet.
So jedenfalls kam es ihr jetzt vor.
Später, als sie begann die Welt zu erkunden, auf kleinen Füßen noch, umflatterte sie ein buntes Etwas und irgendwer erklärte ihr, das sei ein Schmetterling, der einmal eine Raupe war, die kriechen konnte, und die sich ganz plötzlich, auf einmal nicht mehr rühren konnte und, daß man sie dann eine Puppe nannte – und, daß der Puppe aber später Flügel wuchsen, von denen sie jetzt umflattert wurde .
Als das Etwas entschwebt war, ging sie eilig in ihr Zimmer und betrachtete lange ihre kleine Stoffpuppe.
Und da war es wieder um sie geschehen!
Die Liebe zum Leben war ihr begegnet .Einfach so.
So reihte sich in ihrem Leben eine kleine Liebesgeschichte an die andere.
Natürlich gab es da auch Liebesgeschichten mit Männern.
Die waren schön und amüsant, doch nicht wirklich tief, auf beiden Seiten – und so war man eine Zeit beisammen, dann verließ man sich und ließ sich gehen, und blieb sich gut, bis man sich dann vergaß.
Eines jedoch war ihr noch nicht begegnet.
Davon hatte sie nur gehört.
Es war das, was Tante Florence meinte und von dem sie wußte, es käme oder käme nicht.
Mit dem Beginn ihrer Schichtdienste gab ihr das Leben anderes zu tun, als einem Mann zu begegnen.
Das war einfach nicht möglich, bei diesem Lebensrythmus.
Das hatte sie verstanden und seither niemals mehr darüber nachgedacht.
Ja, so stand es um die Liebe in ihrem Leben.
Ihr war klar, es würde da keinen Mann mehr geben, das würde sie Florence demnächst behutsam erklären, und daß sie sich nicht sorgen müsse, denn es ging ihr doch wirklich auch so recht gut.
Das hatte sie, in ihrem Sessel versunken, sinniert.
Und seltsam, zum ersten Mal, im vertrauten Nachdenken über so Manches, hatte sich gerade eben ein kleines Aufbegehren in ihr stark gemacht.
Und eine Sehnsucht hatte sie zerrissen.
Und ein bisher nie gekannter Schmerz durchfuhr sie.
Genau in diesem Augenblick war das Gewitter im Treppenhaus ausgebrochen.
Sie schlug heftig auf dem Fußboden auf, und für einen Moment war sie ganz durcheinander, denn sie wußte nicht zu unterscheiden, ob sie eingeschlafen war über ihren Gedanken, in Träume gehüllt – oder ob sie sich hier in der Wirklichkeit befand.
Und vor allem wußte sie nicht, ob es dieses Geräusch wirklich gegeben hatte oder ob es nur ein schalkhafter Ruf aus Träumen gewesen war, wie sie manchmal geschickt werden, damit man wieder erwachen kann.
Sie war ein wenig ängstlich veranlagt und weder neugierig noch unsensibel genug, um nur ins Treppenhaus zu schauen weil da ein Geräusch war, das sie nicht kannte…
… ein Geräusch, das sie ebenso wenig kannte, wie das Gefühl welches sie nun überwältigte, sie aufstehen ließ und zur Türe gehen, diese zu öffnen und den Kopf über das Geländer wiegend, Ausschau zu halten, nach …ja wonach eigentlich ?
Im Treppenhaus einige Stufen weiter unten, lag ein freundlich aussehender Mann, dessen Gesicht allerdings schmerzverzerrt war, auf dem jedoch ein Lächeln sich Raum nahm, als er eine kleine, freundliche Dame die Treppe hinunterlaufen sah, direkt auf ihn zu – und dann wieder, direkt vor ihm kehrtmachend und -hinweg, die Treppen hinauf…und wieder hinunter und – die sich neben ihn setzte und ihn atemlos fragte, ob sie außer dem Krankenwagen vielleicht noch seine Frau benachrichtigen solle…oder sonst jemanden von der Familie oder Freunde….
Nein danke, da ist Niemand zu benachrichtigen, lachte er sie an.
Ja, dann sage ich mal hier im Haus bescheid, zu wem wollten sie denn? fragte es ebenfalls lachend aus einer leicht erröteten very sweet Cherry Blossom.
Ich weiß nicht, staunte er, ich mußte über etwas Wichtiges nachdenken und … tut mir Leid, ich weiß nicht, wie ich hierher komme.
Und nach einer kleinen Pause, in der er sie ernst betrachtet hatte, sagte er, einer unerklärlichen Eingebung folgend, und haben sie schon bemerkt, in den Wiesen blühen die Kirschen!
Sie hielt kurz den Atem an, schloß ihre Augen und biß sich mit aller Kraft auf die Unterlippe.
Eine furchtbar dicke Träne rollte über ihre Wange.
Sie biß fester zu.
Als sie ihre Augen wieder öffnete fand sie sich im Treppenhaus sitzend wieder.
Neben ihr lag, etwas unbeholfen, ein freundlicher Mann, mit blauem Fleck an den Hüften und einem gebrochenen Fuß, und der hielt ihre kleine Hand in der seinen, ganz fest, und eine dicke Träne lief über sein Gesicht.
Und sie wunderten sich sehr.

 ©Kathinka Grimpe

Weil es die Technik und die Wissenschaft und Elektronenhirne gibt!

 

 

 

 

 

3  Zwiebeln
2  Knoblauchzehen
300 g Schweinegulasch
1  EL Öl
1  Salz, Pfeffer, Paprikapulver
1  EL Tomatenmark
1  kleine Dose Sauerkraut
1  rote Paprikaschote
3  EL saure Sahne oder Creme fraiche
etwas Glatte Petersilie
1  TL Rosenpaprika
1  Lorbeerblatt
Pfeffer, nach Belieben Chili

Man würfelt die Zwiebeln, schneidet den Knoblauch in Scheiben und brät alles mit dem Fleisch zusammen scharf an.
1/4 Liter Wasser angießen und das Tomatenmark einrühren.
Lorbeer, Pfeffer und das abgetropfte Sauerkraut hinzugeben und ca. 30 Minuten köcheln lassen.
Paprika in Scheiben geschnitten und die restlichen Gewürze hinzugeben und weitere 10 Minuten köcheln.
Mit der sauren Sahne anrichten.

Liebe Grüße! 🙂