Mehr über dieses Kunststück!

 

🙂

 

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Fünf Minuten am Tag VI

März 2, 2011

Manchmal wache ich nachts von meinen eigenen Gedanken auf-
weil sie so komisch sind, oder mir wichtig erscheinen und ich sie unbedingt behalten will-
was natürlich nie klappt-.
Das kennt vielleicht jeder.
Heute nacht erwachte ich jedoch von lautem Gesang!
Na toll, wieder was los im Hause!
Ich dreh mich um –
keiner hier außer mir und im restlichen Haus war es vollkommen still…

„Für angenehme Erinnerungen muß man im voraus sorgen.“
Paul Hörbiger

Dieses Lied hatte sich in mir hervorgekramt-
Gott ist das lange her…

 

„Und ich fragte mich, ob eine Erinnerung etwas ist, das man hat, oder etwas, das man verloren hat…“
Woody Allen

 

Im Cromac Comic Blog  gab es ja vor einiger Zeit dankenenswerter Weise den kleinen Film „Nathan’s Rabbit Rigging“ zu sehen,
der beschreibt, wie man mit „Blender“ wundervolle Dinge machen kann…

Hier nun der Film zum Hasen…

Big Buck Bunny

Mit Gruß an Basti und Niko!

🙂

 

 

Ja, so ist es: das Leben!
Und so ist es: das Leben als Kind eines Schauspielers…
Ab und zu schaut man herum, ob Papa irgendwo auftaucht, obgleich er schon vor vielen Jahren gestorben ist…
man schaut, weil es immer mal wieder Veröffentlichungen gibt, die man nicht versäumen möchte…
man schaut, weil man ihn so vermisst…
man schaut, weil…

Eigentlich mag ich youtube – man findet dort so viele wunderbare Beiträge und oft auch „verloren Geglaubtes“
oder Vergessenes…
nur – man kann nicht immer darauf vertrauen, daß die Dinge auch stimmen, die gezeigt und beschrieben werden…
Egal?
Nein! Nicht in diesem Fall!
Hier geht es um die Stimme!
Die ist bei jedem Menschen einzigartig.
Unverwechselbar.
Papas Stimme, die so viel mehr vermittelte als Worte…

Hier handelt es sich nämlich um die ganz eigene, sehr besondere, wunderbare Interpretation
der Gedichte von Gottfried Benn durch den Schauspieler

Hans-Dieter Zeidler.

Hans-Dieter Zeidler – Colosseum – Gottfried Benn – Lyrik + Jazz

Im Bild findet sich jedoch ein Plattencover  auf dem Gert Westphal, den ich sehr schätze, als Interpret
angegeben ist.

Leider muß man sich bei youtube anmelden, um einen Kommentar abgegeben zu dürfen, der diesen Irrtum kommunizieren könnte…

intersoz – wer immer Du bist… vielen Dank, für die Stimme unseres Vaters- aber bitte bring das in Ordnung!

Liebe Maja! Wat’n schräger Geburtstagsgruß – aber vieleicht freust Du Dich auch über Dieters Stimme 🙂

Lieber Niko! Ohne Dich hätte ich es nicht so schnell gefunden 😉

Nachtrag

Vielen Dank Intersoz für die schnelle Reaktion!

So macht Internet Freude!

🙂

5 Minuten am Tag IV

Juli 22, 2010

 

Was das Leben auch bringt, es gibt immer ein paar gute Gründe sich zu freuen:

1. Basilikum, oh Basilikum!

Wer kennt das nicht – ich kaufe einen schönen Topf Basilikum und kaum ist er zwei Tage alt, da beginnt er auch schon sich von dieser Welt zu verabschieden- trotz hingebungsvoller Pflege… 

Nun, es geht auch anders!

Ich habe mir die Worte von Elmar Mai zu Herzen genommen, der erklärte, dass das im Supermarkt gekaufte Basilikum deshalb immer kaputt geht weil es viel zu wenig Platz in den kleinen Töpfen hat.
      Also habe ich, wie er vorschlug, die Pflanze aus dem Plastik genommen und den Ballen auseinander gezogen, und schön Stengel für Stengel einzeln in viel Erde umgepflanzt.
Hier das Ergebnis nach wenigen Tagen!

2. Ich wohne in einem Dschungel!

3. Es gibt immer ein Lied das zur jeweiligen Lebenssituition paßt und eventuell sogar das Warten auf die neuen Folgen von Monk versüßt – der geniale Song von Randy Newman…

It’s a jungle out there
Disorder and confusion everywhere
No one seems to care
Well I do
Hey, who’s in charge here?
It’s a jungle out there
Poison in the very air we breathe
Do you know what’s in the water that you drink?
Well I do, and it’s amazing
People think I’m crazy, ‚cause I worry all the time
If you paid attention, you’d be worried too
You better pay attention
Or this world we love so much might just kill you

I could be wrong now, but I don’t think so!
‚Cause there’s a jungle out there.
It’s a jungle out there.

4. Ich ärgere mich jetzt nicht darüber, daß die das Video hier nicht freigeben  

😦

 

 

 

5 Minuten am Tag V

Juli 8, 2010

 

Manchmal ist man so merkwürdig drauf und weiß gar nicht, was eigentlich los ist. Irgendwie bleibt dann am Ende des Tages die Frage:

Was ist wesentlich…

Antwort für heute: ein (uraltes, wiedergefundenes)Fundstück in 5:58

 

 

…You can play the game and you can act out the part
Though you know it wasn’t written for you
But tell me, how can you stand there with your broken heart
Ashamed of playing the fool
One thing can lead to another; it doesn’t take any sacrifice
Oh, father and mother,and sister and brother
if it feels nice, don’t think twice (yes)

Shower the people you love with love
Show them the way that you feel
Things are gonna work out fine if you only will(do as i say, yeah)
Shower the people you love with love
Show them the way that you feel
Things are gonna be much better if you only will

You can run but you cannot hide
This is widely known
And what you plan to do with your foolish pride
When you’re all by yourself alone
Once you tell somebody the way that you feel
You can feel it beginning to ease
I think it’s true what they say about the squeaky wheel
Always getting the grease.

Better to shower the people you love with love
(Yes and) show them the way that you feel
(I know) Things are gonna be just fine if you only will
(what i’d like to do to you)
Shower the people you love with love
Show them the way you feel
Things are gonna be much better if you only will

Shower the people you love with love
Show them the way that you feel

They say in every life
They say the rain must fall
Just like the pouring rain
Make it rain
Make it rain
Love, love, love is sunshine oh
Oh yes, Make it rain
Love, love, love is sunshine yeah
Oh, right, Everybody, everybody, everybody, everybody

🙂

 

5 Minuten am Tag III

Juli 3, 2010

Das „5-Minuten-Es“ kann einem auch zufließen!

In Form von Schweiß, der an einem herunter rinnt und Erinnerungen hervorbringt, an lang vergangene Zeiten…

In den 1960ger Jahren wohnten wir schon in Bremen, in einem kleinen Häuschen mit Garten.

Meine Mutter, meine Urgroßmutter, mein Bruder, Omas Katze Ritzkin, eine Musiktruhe mit Plattenspieler und ich.

Um die Truhe herum spielten sich die vielen kleinen und großen Dinge unseres Lebens ab. Sie gab uns Worte und Töne und Ausdruck für die unterschiedlichen Empfindungen, die uns das Leben zuspielte, und eine Richtung, wie das alles jeweils zu betrachten sei… fröhlich, traurig, dramatisch, verliebt, entliebt, unbegreiflich, wie z.B. das Lied: Schau mich bitte nicht so an, Du weißt es doch ich kann, ich kann nie wieder stehn….das in mir verzweifelte Mitleidsanfälle auslöste und die ewige Frage entbrennen ließ, warum Menschen immer so glotzen müssen, wenn jemand gelähmt ist…

Ich glaube, die Truhe stammte von Papa, der getrennt von uns lebte und durch sie immer gegenwärtiger Mittelpunkt unseres Lebens blieb.

Das Abspielen organisierte Mutti, die bei vielen Gelegenheiten, besonders gern beim Staubsaugen, voller Inbrunst die Lieder selbst zum Besten gab.

Es war ein außerordentlich heißer Sommer und Mutti legte Conny Froboess auf.

Pack die Badehose ein!

Ich dachte darüber nach, was ein Wannsee sein könnte und schlussfolgerte nach langem Überlegen, es müsste quasi unsere übergelaufene Badewanne sein, die wir alle so liebten, deren Geheimnis sich in diesem Lied offenbarte: eigentlich war sie die Mutter eines Sees, dessen Geburt wir auf Anordnung unserer Mutter keinesfalls vorzeitig einleiten durften, weil Frühgeburten gefährlich sind und Vermieter zum Äußersten treiben könnten, was schlimmstenfalls den Rauswurf aus unserem geliebten Häuschen bedeuten würde.

Wäre er dann endlich da, der Wannsee, würden wir nur noch in eleganter Badekleidung baden, und mein älterer Bruder, der ansonsten alles dafür tat mich irgendwie loszuwerden, müsste mich mitnehmen!!! Was für ein Fest!

5 Minuten am Tag II

Juli 2, 2010

CARE-Paket -Fee über Bremen gesichtet!

 

Es geschehen Zeichen und Wunder!

 

Ach ist das schön!
Heute flog mir wie von selbst ein weiteres „5-Minuten-Es“ zu…
Ich musste fast nichts tun – nur dem Postboten die Türe öffnen, der es offenbar übernommen hatte für die Fee die Klingel zu bedienen – und schon war es da:

Das Care-Paket aus Amsterdam!
Was soll ich sagen!
Dankeschön für die lieben Worte!
Dankeschön für den köstlichen Inhalt und einen schmerzfrei gefüllten Magen im July und August!

Und damit auch Du wenigstens ein bisschen Ferienfeeling bekommst, wenn Du schon nicht verreisen kannst, hier ein kleiner musikalischer Gruß zum chillen aus dem 36 Grad warmen Bremen  🙂

 

5 Minuten am Tag I

Juli 1, 2010

Vielleicht gelingt es mir, ab und zu in „5 Minuten am Tag“ etwas Eintragenswertes für diesen Blog zu finden, das irgendwie mit meinem Leben zu tun hat.
Heute ist „es“ mir in gewisser Weise zugefallen – als ich bei einem Arztbesuch quasi vom Stuhl fiel.

Nun, das kann schon mal passieren, wenn man behindert ist – beziehungsweise „besonders begabt“, wie Jürgen Fliege immer so gerne selbstverliebt in seine Wortschöpfung, bemerkt.
Nun, in meinem Fall fiel ich gar nicht wegen meiner außergewöhnlichen Besondersbegabung, sondern wegen der erstaunlichen, besonderen Begabung meines Arztes laut zu denken –.
Er dachte: Oh! Nun ist Frau Grimpe ja auch schon 53, NEIN!!! FAST 54!!!! Jahre alt – ach so, na ja!!!
Ich war gerade ernsthaft innerlich mit meinen Beschwerden beschäftig und mit der Frage, ob es Abhilfe gibt- und ganz und gar nicht darauf eingestellt, dass mein Arzt sich statt mit meinen Sorgen lieber mit meinem Alter auseinandersetzte, welches mir selbst ehrlich gesagt aus Altersgründen manchmal entfällt und in diesem Moment ganz und gar nicht bewusst war… und so bekam ich einen riesigen Schrecken und – halb stieß er mich – halb sank ich hin….
Der Rest ist nicht erwähnenswert.

Zu Hause angelangt, bewegten mich schwerwiegende Fragen:
Warum ist das Leben so schwer?
Wer hat uns eigentlich erfunden?
Sind wir eventuell irgendwie attraktiv oder nützlich?
Ich meine, besonders unbeweglich begabte Menschen-, Menschen, die besonders laut denken und das selbst gar nicht merken-, Menschen, die besonders begabt sind und es gar nicht wissen-, Menschen, die sich für begabt halten, es aber gar nicht sind…und und und  – und das alles im Jahr 1956…
Was wurde eigentlich sonst noch 1956 erfunden?
Und wenn ja, warum eigentlich nicht?

Ich machte mich auf die Suche und fand etwas, das nicht nur mich mein Leben lang begleitet und beispielsweise bei längerem Nachsitzen in der Schule nachhaltig gequält hat, sondern Generationenübergreifend bis heute weiterwirkt …und das den kleinen Kreis meiner Gedanken für heute schließt:

Erfunden wurde zum Beispiel ein Stuhl…
most attractive and most usefull…