5 Minuten am Tag IV

Juli 22, 2010

 

Was das Leben auch bringt, es gibt immer ein paar gute Gründe sich zu freuen:

1. Basilikum, oh Basilikum!

Wer kennt das nicht – ich kaufe einen schönen Topf Basilikum und kaum ist er zwei Tage alt, da beginnt er auch schon sich von dieser Welt zu verabschieden- trotz hingebungsvoller Pflege… 

Nun, es geht auch anders!

Ich habe mir die Worte von Elmar Mai zu Herzen genommen, der erklärte, dass das im Supermarkt gekaufte Basilikum deshalb immer kaputt geht weil es viel zu wenig Platz in den kleinen Töpfen hat.
      Also habe ich, wie er vorschlug, die Pflanze aus dem Plastik genommen und den Ballen auseinander gezogen, und schön Stengel für Stengel einzeln in viel Erde umgepflanzt.
Hier das Ergebnis nach wenigen Tagen!

2. Ich wohne in einem Dschungel!

3. Es gibt immer ein Lied das zur jeweiligen Lebenssituition paßt und eventuell sogar das Warten auf die neuen Folgen von Monk versüßt – der geniale Song von Randy Newman…

It’s a jungle out there
Disorder and confusion everywhere
No one seems to care
Well I do
Hey, who’s in charge here?
It’s a jungle out there
Poison in the very air we breathe
Do you know what’s in the water that you drink?
Well I do, and it’s amazing
People think I’m crazy, ‚cause I worry all the time
If you paid attention, you’d be worried too
You better pay attention
Or this world we love so much might just kill you

I could be wrong now, but I don’t think so!
‚Cause there’s a jungle out there.
It’s a jungle out there.

4. Ich ärgere mich jetzt nicht darüber, daß die das Video hier nicht freigeben  

😦

 

 

 

5 Minuten am Tag I

Juli 1, 2010

Vielleicht gelingt es mir, ab und zu in „5 Minuten am Tag“ etwas Eintragenswertes für diesen Blog zu finden, das irgendwie mit meinem Leben zu tun hat.
Heute ist „es“ mir in gewisser Weise zugefallen – als ich bei einem Arztbesuch quasi vom Stuhl fiel.

Nun, das kann schon mal passieren, wenn man behindert ist – beziehungsweise „besonders begabt“, wie Jürgen Fliege immer so gerne selbstverliebt in seine Wortschöpfung, bemerkt.
Nun, in meinem Fall fiel ich gar nicht wegen meiner außergewöhnlichen Besondersbegabung, sondern wegen der erstaunlichen, besonderen Begabung meines Arztes laut zu denken –.
Er dachte: Oh! Nun ist Frau Grimpe ja auch schon 53, NEIN!!! FAST 54!!!! Jahre alt – ach so, na ja!!!
Ich war gerade ernsthaft innerlich mit meinen Beschwerden beschäftig und mit der Frage, ob es Abhilfe gibt- und ganz und gar nicht darauf eingestellt, dass mein Arzt sich statt mit meinen Sorgen lieber mit meinem Alter auseinandersetzte, welches mir selbst ehrlich gesagt aus Altersgründen manchmal entfällt und in diesem Moment ganz und gar nicht bewusst war… und so bekam ich einen riesigen Schrecken und – halb stieß er mich – halb sank ich hin….
Der Rest ist nicht erwähnenswert.

Zu Hause angelangt, bewegten mich schwerwiegende Fragen:
Warum ist das Leben so schwer?
Wer hat uns eigentlich erfunden?
Sind wir eventuell irgendwie attraktiv oder nützlich?
Ich meine, besonders unbeweglich begabte Menschen-, Menschen, die besonders laut denken und das selbst gar nicht merken-, Menschen, die besonders begabt sind und es gar nicht wissen-, Menschen, die sich für begabt halten, es aber gar nicht sind…und und und  – und das alles im Jahr 1956…
Was wurde eigentlich sonst noch 1956 erfunden?
Und wenn ja, warum eigentlich nicht?

Ich machte mich auf die Suche und fand etwas, das nicht nur mich mein Leben lang begleitet und beispielsweise bei längerem Nachsitzen in der Schule nachhaltig gequält hat, sondern Generationenübergreifend bis heute weiterwirkt …und das den kleinen Kreis meiner Gedanken für heute schließt:

Erfunden wurde zum Beispiel ein Stuhl…
most attractive and most usefull…