Dagmar Papula
Autorin und Schauspielerin

Geboren 1947 in Düsseldorf
Österreicherin
Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum
Theaterstationen:
Schauspielhaus Bochum, TAT Frankfurt, Staatstheater Stuttgart, Schauspielhaus Düsseldorf, Staatstheater Wiesbaden, Freie Volksbühne Berlin, Neumarkttheater Zürich

1983-2001 Gründungsmitglied der bremer shakespeare company

Preise:
1988 Literaturförderpreis des Landes Bremen
1988 Förderpreis der Akademie der Künste in Berlin
1999 Deutscher Kritikerpreis
2001 Sonderpreis der INTHEGA

2001 Gründerin von SHAKESPEARE und PARTNER
Gespielte Rollen (Auswahl):
Elsie in „Sonntagskinder“ von Gerlind Reinshagen, Regie: Horst Siede (Theater heute: Schauspielerin des Jahres 1977)
Emilia in „Emilia Galotti“ von Lessing, Regie: Andrea Breth
Katharina in „Der Widerspenstigen Zähmung“ von Shakespeare, Regie: Norbert Kentrup (Fernsehaufzeichnungt 3sat)
Cleopatra in „Antonius und Cleopatra“ von Shakespeare, Regie: Norbert Kentrup (Theater heute: Schauspielerin des Jahres 1992)
Paula in „Ich, Paula, Paula Becker, Paula Becker-Modersohn“ von Dagmar Papula, Regie: Norbert Kentrup (Fernsehaufzeichnung 3sat)
Karoline von Günderrode in „Wo ich die Welt anseh, möcht ich sie umdrehen“ von Dagmar Papula, Regie: Norbert Kentrup
Apemantus in „Timon von Athen“ von Shakespeare, Regie: Vera Sturm
Malvolio in „Was Ihr wollt“ von Shakespeare, Regie: Vera Sturm
Bettina von Arnim in „Die Brüder Grimm“ von Dagmar Papula, Regie: Jürgen Kloth
Stücke:
Ich, Paula, Paula Becker, Paula Becker-Modersohn (wurde ins Englische übersetzt, diente als Vorlage für einen Film, wurde als Hörspiel von mehreren Sendern ausgestrahlt und kam als Hörbuch heraus. Gastspiele u.a. in Österreich, Belgien, Finnland, Estland)
Kopfkrieg
Rochade
Wo ich die Welt anseh, möcht ich sie umdrehen (Literaturförderpreis des Landes Bremen. Wurde ins Französische übersetzt)
Flussaufwärts
Unter dem Glück
Milena. Wie ich dich fand ist kein Wunder
Taru
Heinrich Heine, die Dame und der Tod (wurde ins Italienische , Schwedische und Finnische übersetzt. Gastspiele u.a. in Italien, Dänemark, Schweden, Finnland, Estland, Lettland)
Engel im Zug (wurde ins Englische übersetzt)
Die Brüder Grimm (Gastspiele u.a. in Finnland, Estland, Bulgarien, Schweiz und Russland. Einladung zum Impulse Festival 2001)
Die Komikerin
1998/99 “ writer in residence“ in Toronto

Eine literarische Dokumentation über die Cree Indianer Sieben Tage in Attawapiskat
Die Kurzgeschichte Eine blutflüssige Frau wurde vom Norddeutschen Rundfunk gesendet.
Verlage:
S.Fischer Verlag
Berliner Aufbau Verlag/Audio Verlag
Litag Verlag
Klaus Kellner Verlag

Ganz neu erschienen:

Weiter als die Fremde
Der Roman über ein ungewöhnliches Leben für das Theater Shakespeares

Zwei nicht mehr ganz so junge Abenteuerlustige lassen sich von ihrem selbst gegründeten Theater beurlauben. Das Fernweh treibt sie nach London. Dort spielt Arthur den »Shylock« in Shakespeares neuem Globe Theater. Ihre Rolle wird es plötzlich, entwurzelt und überflüssig geworden in einer von Fremden übersättigten Gesellschaft, ausschließlich ihn zu bewundern. Das unfreiwillige Frauenschattendasein verursacht Turbulenzen.

Aber das Glück kehrt zurück, als beide nach Toronto weiterziehen. »Where are you coming from«, wird hier gefragt und sie werden willkommen geheißen mit der Aufforderung, nicht ihre Wurzeln zu vergessen. Selbst in der Eiswüste hoch oben am Hudson Bay bei den CreeIndianern erfahren sie bei minus 48 Grad, was es heißt, beschützt zu sein.

Nach anderthalb Jahren Abwesenheit freut sich Arthur auf seine Heimat. Sie aber ahnt, dass ihr Versprechen, wiederzukehren, leichtfertig war. Die Rückkehr kommt einem Desaster gleich. Das einst so vertraute Theater spuckt sie aus wie etwas, das nicht mehr kompatibel sein darf.

Aber manchmal, wenn alles zusammenkracht, ist erst die Chance gegeben, dass sich eine unbekannte, anderer Zukunft ergibt, die zunächst sich vorzustellen noch nicht möglich war.

Der Roman ist eine Reise ins Ich. Oder er ist eine Liebeserklärung an das Londoner Globe. Oder an die Weite Kanadas, räumlich und geistig gesehen. Auch geht es in ihr um die Trauer und den Verlust eines Theatertraums. Und um Ehrgeiz und Intrige. Aber vor allem um die Fragen:

Was ist Heimat? Was ist Fremde? Und was ist daran Fiktion und was ist Wahrheit? (Kellner Verlag)

Herzlichen Glückwunsch und einen wunderschönen Tag, wünschen wir Dir, liebe Dagmar!

 

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Bild: Heike Steinweg

Norbert Kentrup

*2. Mai 1949 in Düsseldorf

Schauspielausbildung an der Folkwang-Hochschule Essen

Ab 1970 bei Kurt Hübner an den Städtischen Bühnen Bremen

Ein Jahr THEATER AM TURM, Frankfurt am Main

1973/74-1979 Schauspieler am Schauspiel Frankfurt bei Peter Palitzsch, Hans Neuenfels, Augusto Fernandes, Frank Patrick Steckel u.a.

1978 Gründung der Mobilen Rhein Main Theater GmbH, Beginn der Auseinandersetzung mit Volkstheater, der Beschäftigung mit Shakespeare. Erste eigene Regien.

1981/82 Schauspielhaus Bochum bei Claus Peymann

1982/83 Neumarkt Theater Zürich. Arbeiten als Regisseur und als Schauspieler.

Ab 1983 Planung und Beginn der bremer shakespeare company.
Gründungsmitglied, Schauspieler, Regisseur und 13 Jahre Leiter des Theaters. Gastspielreisen durch die gesamte Bundesrepublik, nach England, Polen, der ehemaligen DDR, Belgien, Finnland, Österreich, Dänemark, Schweden, Estland, Lettland, Bulgarien und der Schweiz.

Sieben Fernsehaufzeichnungen aus dem Theater am Leibnizplatz.

Am 23. April 1993 hatte die bremer shakespeare company die Ehre, als erstes Theater der Welt die erste Vorstellung nach 350 Jahren im Rohbau des neuen Londoner Globe Theaters zu spielen. Kentrup spielte auf deutsch den Falstaff in „Die lustigen Weiber von Windsor“. Sam Wanamaker, der Gründer des Globes, wünschte sich, dass Kentrup dort den Shylock im vollendeten Globe spielen sollte.

1993 Organisator des Internationalen Bremer Shakespeare Festivals mit Robert Lepage aus Kanada, Annette Leday aus Indien, dem Theater aus Parma (Italien) und Andrez Perez Company (Chile).

1994 Mitorganisator des Internationalen Hamletprojektes mit deutschen, dänischen, polnischen und englischen Schülern.

1993 Initiator des Shakespeare Globe Zentrum Deutschland (Patrone u.a. Dr. Peter Hartmann, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Großbritannien, Prof. Kurt Hübner, Generalintendant der Städtischen Bühnen Bremen (1962-1973) und der Freien Volksbühne Berlin (1973-1986); Dr. Helga Trüpel, Senatorin für Kultur und Ausländerintegration Freie Hansestadt Bremen, Prof Dr.Dr.hc Jürgen Timm, Rektor der Universität Bremen, Heinz Abeling SET Studienkreis England und Norbert Kentrup).

1994 Mitglied des Artistic Board des Internationalen Shakespeare Globe Centers London.

1995 erste eigene Lecture (gespielter Vortrag) über das Globe bei den Shakespeare Tagen in Bochum

1997 beginnt Englisch zu lernen, um den Shylock in London spielen zu können.

1997 als Mitglied des ITI (Internationales Theaterinstitut der Bundesrepublik Deutschland) gewählt. Lecture Reisen nach Finnland, Schweden und England.

1998 als bisher einziger deutscher Schauspieler Mitglied des ersten internationalen Ensembles des Shakespeare Globe Theaters London. Proben und 64 Vorstellungen in Englisch als Shylock in Shakespeares „Kaufmann von Venedig“ im rekonstruierten Globe an der Themse.

1998 November Wiederwahl als Mitglied des Artistic Board in London

Von September 1998 bis Juni 1999 „visiting professor“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für ein akademisches Jahr an das Drama Program der University of Toronto.
Vorträge, Workshops und Lectures (Playing Shylock in the Globe) u.a. an den Universitäten Montreal, Erindale York und Toronto.

Juni 1999 Gastspielreise mit den kanadischen Schauspielern nach England und Deutschland mit meiner Shakespeare Inszenierung von „Twelfth Night“.

September 1999 Rückkehr an die bremer shakespeare company. Lecture Reisen nach England und Bulgarien, Ausarbeitung der Internationalen Shakespeare Akademie.

2000 Aufbau eines deutschen Shakespeare Globe Zentrums. Schirmherr ist der Senator für Kultur Bremen.

2001 Gründung von SHAKESPEARE und PARTNER. Einladungen zu verschiedenen internationalen Festivals und Reisen mit „Timon von Athen“ und „Die Brüder Grimm“ in verschiedene europäische Länder.

2002 April gewählt in den Vorstand der Deutschen Shakespeare Gesellschaft.
2003 Arbeit an „Troilus und Cressida“ in Wellington TOI Whakaari drama school (Neuseeland) 

Theaterrollen (Auswahl)
2000 „Die Brüder Grimm“ von Dagmar Papula, Wilhelm Grimm
1998 „The Merchant of Venice“ von Shakespeare, Shakespeares Globe Theater in London, Shylock (in Englisch)
1997 „Timon von Athen“ von Shakespeare, Timon
1994 „Titus Andronicus“ von Shakespeare, Titus Andronicus
1991 „Die lustigen Weiber von Windsor“ von Shakespeare, Falstaff
1989 „Was Ihr wollt“ von Shakespeare, Maria, Narr
1988 „Mensch Herrmann“ von Holger Franke, Erzengel Gabriel
1986 „Heinrich der IV.“ von Shakespeare, Falstaff
1985 „König Lear“ von Shakespeare, Lear
1985 „Othello“ von Shakespeare, Othello 

Inszenierungen (Auswahl)
„Ich, Paula, Paula Becker, Paula Becker-Modersohn“ von Dagmar Papula
„Der Widerspenstigen Zähmung“ von William Shakespeare
„Antonius und Cleopatra“ von William Shakespeare
„Wo ich die Welt anseh, möcht ich sie umdrehen“ von Dagmar Papula
„Zwei Herren aus Verona“ von William Shakespeare
„Angel on the Train“ von Dagmar Papula in Toronto
„Twelfth Night“ („Was Ihr wollt“) von William Shakespeare in Toronto
„The Bird Garden“ von Polly Hope und Quentin Thomas, Deutsche Oper am Rhein
„Macbeth“ von William Shakespeare 

Film-/Fernsehrollen (Auswahl)
1996 Nieder mit Goethe, 3sat, Rolle: Jacob, 1992 Die lustigen Weiber von Windsor, Rolle: Falstaff, 1991 Faust auf Faust, 3sat, Rolle: Faust, 1990 Mensch Herrmann, ZDF, Rolle: Erzengel Gabriel, 1981 Nach Mitternacht, Rolle: Tucholsky, 1978 Der Arme Vetter, Rolle: Frau Venus, 1974 In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod, Regie Alexander Kluge.

Der Rest ist geheim!

Lieber Norbert! Herzliche Grüße aus Bremen, das DICH SEHR VERMISST!


 

Foto: Joachim Hiltmann

Yep! Ihr seid gemeint! Hallo Julia, Hallo Martin!

Vielen Dank für Eure liebe Post!

 

 

Und Grüße an das ganze “Was Ihr Wollt“Team

von Shakespeare und Partner!

Die nächsten Vorstellungen von Shakespeares “Was Ihr Wollt“

mit Martin Luettke, Urs Stämpfli, Ivan Vrgoc, Julia Grimpe, Michael Jagusch, Verena Karg

Regie: Norbert Kentrup

Musik: Florian Schwartz

Bühne: Sibylle Meyer

Köstüme: Hannah Hamburger

Technik: John Burgess

Übersetzung: B.K. Tragelehn, in einer Spielfassung von Maik Hamburger

 

     12. April              Minden

     14. April              Rinteln

     22. April             Bensheim

     24. April             Fürth

     25. April             Fürth

     26. April             Fürth

     25. Juli              Bad Vilbel

     26. Juli              Wetzlar

    19. September    Bad Salzuflen

     20. September    St. Augustin

     24. September    Wolfsburg

     25. September    Marl

     26. September    Velbert

 

Und noch ein Gruß!…natürlich an den Theaterhof Priessenthal!

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